Neujahrsempfang 2018 der Bürgervereinigung

Begrüßung

Anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs der Bürgervereinigung Rastatt-Rheinau konnte deren Vorsitzende Brigitta Lenhard in der voll besetzten Aula der Gustav-Heinemann-Schule in Anwesenheit von Bürgermeister Arne Pfirmann auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken.

Rückblick auf 2017

Die Vorsitzende erinnerte an die beiden Radtouren, die Beteiligung am Frühlingsmarkt und am Stadtfest, den Malworkshop und den Bürgertreff „Käse und Wein“, der wie immer ganz oben in der Gunst der Besucher lag. Zum Jahresprogramm 2017 gehörten auch der Ausflug nach Weißenburg im Elsass und die Beteiligung sowohl am Sommerfest der Gemeinwesenarbeit Rheinau-Nord als auch an dem der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz.

Lenhard kandidiert nicht mehr für den Vorsitz
Nach zehn Jahren im Amt, so erklärte Brigitta Lenhard dann sichtlich bewegt, werde sie bei der nächsten Generalversammlung im März nicht mehr für den Vorsitz im BV kandidieren. Unter Hinweis auf ihr Engagement als Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion stellte sie fest:„Ich muss für mich persönlich feststellen, dass Zeit und Kraft endlich sind.“ Auch tue es einem Verein gut, wenn nach zehn Jahren wieder neue Ideen, Engagement und Inspiration hinzukämen. Dankbar blicke sie auf die Zeit als Vorsitzende der Bürgervereinigung Rastatt-Rheinau zurück. Die Gäste dankten „Ihrer“ Vorsitzenden mit anhaltendem Beifall für das große Engagement.

Generalversammlung mit Neuwahlen am 20. März

Zuversichtlich äußerte sich Lenhard, dass bis zur Generalversammlung im März eine Nachfolgeregelung gefunden sei. Sie appellierte an die vielen Besucher des Neujahresempfangs, sich aktiv in die Bürgervereinigung einzubringen. Unter Hinweis auf den bevorstehenden Wechsel im Vorsitz bat Lenhard um Verständnis, dass bis dato noch kein komplettes Jahresprogramm festgelegt wurde. Die neue Vorstandschaft solle möglichst freie Hand haben bei der Jahresplanung 2018.

Spenden für Rheinauer Projekte

Auch in diesem Jahr wurden satzungsgemäß zwei Einrichtungen in der Rheinau durch Spenden unterstützt. Bürgermeister Arne Pfirrmann erhielt einen Scheck über 1000 Euro zur weiteren Unterstützung des Klavierprojektes der Gemeinwesenarbeit Rheinau-Nord. Einige Klavierschüler konnten beim Neujahrsempfang unter Beweis stellen, was sie bei ihrer Lehrerin Helena Loran gelernt haben. Eine Spende von 500 Euro erhält der Förderverein der Gustav-Heinemann-Schule. Dessen Vorsitzender Bodo Dittrich berichtete, dass mit dem Geld der Bürgervereinigung Spielgeräte für den Schulhof angeschafft werden sollen, die noch vor den Sommerferien installiert werden.

Grußwort des Bürgermeisters

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Arne Pfirrmann, dass der Stadtteil Rheinau auch Dank des Engagements der Bürgervereinigung ein besonders lebens- und liebenswerter Ort sei. Die enge Kooperation zwischen der Stadt, den Kirchen,der Gemeinwesenarbeit und der Bürgervereinigung habe Vorbildcharakter.

Buntes Begleitprogramm

Markus Mauderer sorgte zu Beginn der Veranstaltung mit dem Chor der Klasse 6a der Gustav-Heinemann-Schule für die musikalische Einstimmung. Zwei Ballettgruppen, trainiert von Elisabeth Lust, ernteten für ihre Auftritte viel Beifall. Erstmals beim Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rastatt-Rheinau aufgetreten und gleich alle Sympathie des Publikums hatte die Tanzgruppe der Donauschwaben samt ihrer musikalischen Begleitung.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Bürgervereinigung wurden Rudolf Buchholz und Hans Reuter geehrt. Für 40 Jahre bekamen Franz Fritz, Herbert Mai, Dieter Müller, Peter Prungel und Anton Temmer ihre Urkunden. Roland Walter kann auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Nach dem Auftritt der Sternsinger von Heilig Kreuz sowie dem Anschnitt der Neujahrsbrezel wurde das internationale Büfett eröffnet, auch dieses Jahr wieder liebevoll arrangiert von zahlreichen fleißigen Helferinnen.