Edgar Fries aus Rastatt zum Thema "Wohnungsbaupolitik ändern"

„Wertvolle Fläche verschwendet“

Es ist ja zu begrüßen, dass die CDU erkennt, dass die Sozialstruktur in Rastatt eine „Unwucht“ hat mit Schwerpunkt bei den Sozialleistungsbeziehern. Ebenso ist begrüßenswert, dass die Union etwas unternehmen will, um die Kaufkraft in Rastatt zu stärken. Diese Unwucht ist jedoch nicht die Folge einer verfehlten Wohnungsbaupolitik, sondern in erster Linie die Folge einer verfehlten Wirtschaftsstrukturpolitik, sofern man von einer solchen in Rastatt in den letzten ca. 25 Jahren überhaupt sprechen kann.

In den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden hier im Zusammenhang mit dem Rastatter Klimaschutzprogramm immerhin noch Ideen diskutiert, wie eine Neuausrichtung unserer Wirtschaft in eine klimaschonende Kreislaufwirtschaft angegangen werden könnte. Das hätte zukunftsfeste und hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Nichts davon ist geschehen. Stattdessen feiert man hier die riesige Flächen verbrauchende Ansiedlung eines Edeka-Zentrallagers, das nicht nur, bezogen auf die Fläche, kaum Arbeitsplätze schaffen wird, hochwertige schon garnicht und das auch kaum Wertschöpfung generieren wird. So wird wertvolle Fläche nahezu nutzlos verschwendet.

In zweiter Linie ist die Untätigkeit unseres Spitzenpersonals in Politik und Verwaltung zu nennen, soweit es darum geht, die Lasten der Zuwanderung – und es sind, nicht nur, aber vorwiegend Lasten, gerecht zu managen. Da sind die Vertreter der anderen Kreisgemeinden bei der Geltendmachung ihrer Interessen deutlich erfolgreicher. Und wer soll denn auch hierher ziehen, in eine Stadt, deren Kriminalität stets Spitzenwerte erreicht, deren Straßen und Gehwege immer schmutziger werden und die sich seit Jahren im kulturellen Sinkflug befindet?!

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