Kombibad: Stadt will Büro mit Projektsteuerung beauftragen

Externe Unterstützung

RA today: Wie soll das gastronomische Angebot im neuen Rastatter Kombibad aussehen? Foto: Franz Sachse
Wie soll das gastronomische Angebot im neuen Rastatter Kombibad aussehen? Foto: Franz Sachse

Für die Realisierung des Großprojekts Kombibad am Schwalbenrain holt sich die Stadt Rastatt externe Unterstützung. Ein Büro für Projektsteuerung soll für möglichst reibungslose Abläufe sorgen und der Stadt als Bauherrin beratend zur Seite stehen. Welche Aufgaben das beauftragte Unternehmen konkret übernehmen wird, muss der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit der Verwaltung noch festlegen. Danach kann der Auftrag ausgeschrieben werden.

Beratung in allen Projektphasen

Wie in der Sitzung des  Betriebsausschusses am Montag, 9. Juli, erläutert wurde, hat ein externer Projektsteuerer in der Regel beratende Funktion, während die eigentliche Abwicklung des Projekts beim Bauherrn verbleibt. Unterstützung gibt das spezialisierte Unternehmen in der Regel in allen Projektphasen, von der Vorbereitung der Maßnahme bis hin zum Abschluss.

Dabei kümmert er sich nicht nur um die Abläufe und Koordination der Beteiligten, sondern auch um die Einhaltung der Projektziele, Kostenkontrolle, Erstellung und Überwachung von Rahmenterminplänen sowie die Unterstützung des Bauherrn bei der Beauftragung von Planern und der Ausschreibung sowie beim Vertragsmanagement und beim Abschluss von Versicherungen. Für welche Phasen und welche Handlungsfelder ein Projektsteuerer jeweils beauftragt wird, bestimmt der Bauherr.

Lasten- und Pflichtenheft

Für das Kombibad-Projekt bedeutet dies, dass nun zunächst ein Lasten- und Pflichtenheft erstellt werden muss, in dem die künftigen Aufgaben des Projektsteurers beschrieben werden. Alles, was er nicht übernimmt, muss von der Stadt als Bauherrin selbst geleistet werden. Zu klären sein wird auch, welche Befugnisse dem Externen eingeräumt werden sollen.

Gastronomie und Wasserattraktionen

Derweil wird es in zwei Teilbereichen des Kombibad-Projektes schon konkreter: Der städtische Eigenbetrieb Bäder will gemeinsam mit den zuständigen Fachbereichen die Themen Gastronomie und Wasserattraktionen angehen. Unter Beteiligung von Jugendlichen und des Arbeitskreises Zukunft Bäder sollen Vorschläge ausgearbeitet werden, etwa zur Art der Gastronomie (Restaurant, Imbiss, Kiosk), Anzahl der Rutschen oder der Höhe des Sprungturms.

Die Vorschläge mit jeweils gegenübergestellten Vor- und Nachteilen sollen dem Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen präsentiert werden.

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