Neues Self-Service-Terminal im Bürgerbüro

Passbild einfach selbst machen

RA today: Bürgermeister Arne Pfirrmann ließ sich das Gerät von Stefanie Graf, der stellvertretenden Leiterin des Bürgerbüros, erklären. Foto: Laura Herteux
Bürgermeister Arne Pfirrmann ließ sich das Gerät von Stefanie Graf, der stellvertretenden Leiterin des Bürgerbüros, erklären. Foto: Laura Herteux

Wer kein Passbild zur Hand hat, kann jetzt im Rastatter Bürgerbüro schnell und einfach das Foto selbst machen. Dort hat die Stadt ein Self-Service-Terminal installiert. Mit dem geleasten Gerät können biometrische Porträtaufnahmen, Fingerabdrücke und Unterschriften digital erfasst werden.

Bürgermeister Arne Pfirrmann hat in Anwesenheit von Medienvertretern alle Funktionen  getestet und ist überzeugt: „Selbst die, die keine Digital Natives sind, können es verstehen. Absolut selbsterklärend.“ Und so geht es: Man stellt sich auf gelbe Schuhabdrücke und blickt in die Kamera. Diese passt sich automatisch an die jeweilige Körpergröße an. Dann klickt man auf den Bildschirm und lässt sich durch den Prozess leiten. Eine elektronische Stimme gibt die notwendigen Anweisungen. Knapp zwei Minuten später ist das Passbild im Kasten.

RA today: Der Bildschirm zeigt die einzelnen Prozessschritte an. Foto: Laura Herteux
Der Bildschirm zeigt die einzelnen Prozessschritte an. Foto: Laura Herteux

„Hier geht alles in einem Guss. Das Gerät erspart die Lauferei“, erklärt Arne Pfirrmann den Vorteil der neuen Technik. Auch für die Mitarbeiter des Bürgerbüros ist der Service hilfreich, denn sie können im anschließenden Kundengespräch direkt auf die Daten des Terminals zugreifen, das höhenverstellbar und somit barrierefrei ist.

Mehrsprachiges Gerät

Wer kein Deutsch spricht, kann zwischen Englisch, Türkisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch wählen. Auch der Datenschutz ist gewährleistet, das Service-Terminal ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten liegen ausschließlich digital vor und werden nach 96 Stunden automatisch gelöscht.

Testbetrieb bis August

Die Stadt berechnet pro Nutzung des Self-Service-Terminals fünf Euro. Diesen Betrag plus Mehrwertsteuer entrichtet das Bürgerbüro an die Bundesdruckerei. Dazu kommen 2.600 Euro, die einmalig an die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) gezahlt werden. Zehn Jahre lang soll das Gerät halten, das zunächst bis Ende August getestet wird und bei erfolgreichem Einsatz dauerhaft betrieben werden soll.

Die milchigen Scheiben verhindern neugierige Blicke von außen. Foto: Laura Herteux

MEHR NEWS

Ihre Meinung ist uns wichtig

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine personenbezogenen Daten zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit per E-Mail an info@schauppel-pr.de widerrufen.

* Pflichtfelder

Eine Kopie Ihres Schreibens finden Sie nach dem Absenden in Ihrem E-Mail Postfach.