Gabriele Katzmarek will Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten abschaffen

SPD fordert Freibeträge

Die baden-württembergischen SPD-Bundestagsabgeordneten setzen sich dafür ein, auf Betriebsrenten nur noch den halben Beitragssatz zu erheben. Damit solle die betriebliche Altersversorgung attraktiver gemacht und gestärkt werden. „Betriebliche Altersversorgung ist für uns die beste Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Wir brauchen Vertrauen und Verlässlichkeit in der Betriebsrente“, so Gabriele Katzmarek, SPD-Bundestagsabgeordnete für Mittelbaden.

„Zur kurzfristigen Entlastung von Betriebsrenten soll in einem ersten Schritt ein Freibetrag statt der jetzigen Freigrenze eingeführt werden“, fordert Gabriele Katzmarek. Betriebsrentenzahlungen bis zu einer Freigrenze von aktuell 152,25 Euro monatlich sind schon heute von der Beitragszahlung befreit. Übersteigt die Betriebsrentenzahlung diese Höhe, wird jedoch der volle Beitrag für Kranken- und Pflegeversicherung auf die gesamte Betriebsrente erhoben. Durch die Umwandlung in einen Freibetrag würden die Betriebsrenten bis zur Höhe von derzeit 152,25 Euro generell beitragsfrei gestellt, egal wie hoch die Betriebsrente insgesamt ausfällt, die Gesamtbelastung würde somit sinken.

„Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage und zu erwartender Mehreinnahmen für die Krankenkassen ist diese Entlastung für Betriebsrentnerinnen und Betriebsrentner finanziell darstellbar“, betont die SPD-Politikerin. „Ich begrüße deshalb ausdrücklich, dass Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, das Thema auf die Agenda der Bundesregierung setzt.“

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