Feuerwehr musste erneut ausrücken und Glutnester löschen

Keine Ruhe in der Rappenstraße

RA today: Am frühen Mittwochmorgen musste die Feuerwehr in der Rastatter Rappenstraße erneut eingreifen. Foto: Florian Bayer
Am frühen Mittwochmorgen musste die Feuerwehr in der Rastatter Rappenstraße erneut eingreifen. Foto: Florian Bayer

Die Bewohner der Rastatter Rappenstraße kommen nicht zur Ruhe. Am Mittwoch, 19. September, meldete gegen 5:45 Uhr ein Passant über Notruf, dass in dem am Vortag ausgebrannten Gebäude (RA today berichtete) erneut ein Feuer ausgebrochen sei.

Vorsichtshalber wurden die Anwohner der beiden benachbarten Häuser geweckt und in Sicherheit gebracht. Nur kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden. Zwei Glutnester, die sich entflammt hatten, wurden abgelöscht. Die Menschen konnten daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren. Kurzfristige Sperrungen der umliegenden Straßen wurden mit dem Einsatzende gegen 7:30 Uhr wieder aufgehoben.

Zimmerdecke aus Getreidematten

Die Glutnester befanden sich in der Decke zwischen dem ersten Obergeschoss und dem Dachgeschoss. Wie Feuerwehrkommendant René Hundert erklärte, besteht die Decke in dem alten Gebäude aus Getreidematten. Schon am Dienstag hatten die Einsatzkräfte einige dieser Brandherde gelöscht und die Decke an weiteren Stellen geöffnet, in denen sie Glutnester vermuteten. Um ganz sicher zu gehen, müsste man aber die Zwischendecke komplett entfernen. Das aber wäre laut René Hundert unverhältnismäßig. Daher fahre die Polizei in regelmäßigen Abständen am Gebäude vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, sagte er gegenüber RA today.

Wie die Polizei auf Anfrage mittteilte, wird ein Bewohner noch immer vermisst. Seine Wohnung sei noch nicht begehbar, hieß es aus dem Offenburger Präsidium.

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