Ermittlungsverfahren gegen Betreiber einer Schwimmschule eingestellt

Schwimmlehrer lügt

Neue Entwicklungen im Schwimmlehrerprozess. Wie die Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilt, erwiesen sich die Beschuldigungen gegen den Betreiber einer Schwimmschule (RA today berichtete) als unbegründet. Der Schwimmlehrer aus Baden-Baden, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in zahlreichen Fällen derzeit vor Gericht steht, hatte in der Hauptverhandlung behauptet, einen Teil der Straftaten auf Veranlassung eines seiner Auftraggeber, des Betreibers einer Schwimmschule, begangen zu haben.

Angebliche Erpressung offenbar erfunden

Der Schwimmschulleiter habe zufällig mitbekommen, dass er Videofilme gefertigt habe, die den sexuellen Missbrauch von Schwimmschülerinnen zeigten und habe ihn aufgefordert, in der Folgezeit noch gewichtigere Missbrauchstaten zu begehen, diese per Videoaufnahme zu dokumentieren und ihm zu überlassen. Mache er das nicht, würde ihn der Betreiber bei der Polizei anzeigen und Nacktfotos seiner Ehefrau veröffentlichen.

Beschuldigungen unbegründet

Auf Grund dieser Behauptungen hatte die Staatsanwaltschaft Baden-Baden ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber der Schwimmschule eingeleitet und noch am gleichen Abend eine Wohnungsdurchsuchung veranlasst. Das Ermittlungsverfahren wurde nun eingestellt, da sich die Behauptungen des angeklagten Schwimmlehrers als unzutreffend herausgestellt haben.

Der beschuldigte Schwimmschulleiter hat den Vorwurf zurückgewiesen. Bei ihm konnten keinerlei Unterlagen, Fotos oder Videoaufnahmen aufgefunden werden, die die Behauptungen des Schwimmlehrers auch nur annähernd stützen würden.

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