Michael Markus aus Rastatt kritisiert städtische Verkehrsmaßnahmen

Planungsschwachsinn

Da wurde jetzt mit viel (finanziellem) Aufwand auf dem Berliner Ring/Ötigheimer Weg eine Querung für Fußgänger geschaffen, die Autofahrer (bin ich!) und Radfahrer (bin ich ebenfalls!) arg in Bedrägnis bringen kann. Die frei gebliebenen Fahrstreifen sind sowohl für Autos als auch für Radfahrer deutlich zu schmal und tritt der Fall ein, dass Auto und Rad gleichzeitig die schmale Durchfahrt erreichen, gibt es im besten Fall eine Schimpfkanonade, im ärgsten Fall einen verletzten Radfahrer und ein verbeultes Auto.

Noch nie Fußgänger angetroffen

Wer denkt sich einen solchen Schwachsinn aus?? Es kann doch sicher niemand sein, der an dieser Stelle tagtäglich vorbeifährt, sollte er aber! Und ehrlich gesagt, habe ich in den Jahrzehnten, in denen ich an dieser Stelle vorbeigefahren bin (mit Auto oder Rad) noch nie (!) einen Fußgänger angetroffen, der die Straße überqueren wollte.

Heck des Wagens blockiert Verkehr

Doch damit nicht genug: Richard-Wagner-Ring Ecke Zaystraße! Ein ganz heikler Fall von Planungsschwachsinn! Kommt man von der Rheinau und spielt mit dem Gedanken, links in die Brufertstraße einzubiegen, so kann man sich praktisch nicht mehr ordentlich links einordnen. Das Heck des Wagens ragt weit in die rechte Fahrbahn und blockiert diese für den nachfolgenden, meist ärgerlich hupenden Verkehr. Hat der verantwortliche Verkehrsplaner einmal selbst den Abbiegeversuch gestartet??

Unklarheiten durch Bemalung

Aber es geht ja noch fröhlich weiter: Rödernweg/Lorenz-Buchdunger-Straße. Da steht auch so eine tolle Inselkonstruktion in Fahrtrichtung Rödernweg und nach links abbiegend in die Buchdunger-Straße. Und zwar mindestens ebenso schwachsinnig wie auf dem Richard-Wagner-Ring, wobei es hier auch noch durch die Bemalung auf der Fahrbahn zu weiteren Unklarheiten kommt. Wer soll sich da jetzt links einordnen: Radfahrer oder Auto oder beide??

Müssen wir wirklich auf die ersten Unfälle an diesen Verkehrs-Fallen warten, bis sich ein wirklich Sachkundiger erbarmt und die wohl preiswert mit Mengenrabatt erstandenen Verkehrsinseln gegen eine vernünftige Straßenbemalung weichen zu lassen??

Ich bitte den oder die Planer mal jeden Tag – am besten mehrmals – an ihren ‚Planungen‘ vorbeizufahren. Vielleicht hilft das…

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