Drucktastenampel-Aktion der BI Lärmschutz Rastatt-Münchfeld/Siedlung

Weniger Verkehr als erwartet

RA today: Immer und immer wieder sorgten Mitglieder der BI Lärmschutz Rastatt-Münchfeld dafür, dass die Fußgängerampel den Autofahrern Rot zeigte. Foto: Florian Bayer
Immer und immer wieder sorgten Mitglieder der BI Lärmschutz Rastatt-Münchfeld/Siedlung dafür, dass die Fußgängerampel den Autofahrern Rot zeigte. Foto: Florian Bayer

Die Bürgerinitiative Lärmschutz Rastatt-Münchfeld/Siedlung hat am Dienstag, 4. Dezember, ihre Ankündigung in die Tat umgesetzt: Zwischen 13 und 15 Uhr drückten Mitglieder, angeführt von ihrer Vorsitzenden Iris Sutter, unablässig auf die Taste der Fußgängerampel an der Badener Straße (B 3). Die Folge: Autofahrer sahen immer wieder Rot. Die Stelle war mit Bedacht gewählt, denn diese Ampel ist so programmiert, dass sie auf Tastendruck sofort reagiert.

„Im Netz ist viel gegangen“

Auf der Badener Straße waren zur „Tatzeit“ allerdings deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs, als von Iris Sutter erwartet. Das lag möglicherweise daran, dass die BI ihre Aktion öffentlich angekündigt hatte. „Im Netz ist viel gegangen“, stellte die Vorsitzende im Gespräch mit RA today fest. Vermutlich seien informierte Autofahrer auf eine andere Route ausgewichen.

„Zulieferverkehr raubt uns den Schlaf“

Mit ihrer Aktion protestiert die Bürgerinitiative Lärmschutz Rastatt-Münchfeld/Siedlung gegen die ihrer Meinung nach völlig unzureichende Unterstützung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Zwar wurde ein Flüsterasphalt aufgebracht, der die Schlaglöcher verschlossen hat. Der Verkehr sei aber dadurch nicht wirklich leiser geworden, sagt Iris Sutter. Die BI fordert daher weiterhin ein Nachtfahrverbot für Lkw. „Der Zulieferverkehr raubt uns den Schlaf. Wir können kein Fenster aufmachen und haben keine Lebensqualität mehr“, klagt die Vorsitzende.

Drucktastenampel-Aktion wird fortgesetzt

Die Drucktastenampel-Aktion soll daher fortgeführt werden, allerdings nicht zu den angekündigten Zeiten. Eigentlich wollten die Anwohner jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 13 und 15 Uhr den Verkehr ausbremsen. Nun sei lediglich der Nikolaustag angedacht, gab Iris Sutter bekannt. Festlegen will sie sich aber nicht. „Wer weiß, vielleicht sind wir auch schon am Mittwoch wieder da.“

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