Drogenhandel aufgedeckt

RA today: Zwei Deutsche stehen am Donnerstag, 20. Dezember, wegen gewerbsmäßigem Betrugs vor Gericht. Foto: Beatrix Ottmüller
Zwei Deutsche stehen am Donnerstag, 20. Dezember, wegen gewerbsmäßigem Betrugs vor Gericht. Foto: Beatrix Ottmüller

Nach umfangreichen Ermittlungen gegen mehrere Männer albanischer, algerischer, kosovarischer und deutscher Staatsangehörigkeit wurde jetzt bei der Großen Strafkammer des Landgerichts Baden-Baden Anklage erhoben.

Einem 40-jährigen Albaner wird vorgeworfen, zwischen 2016 und 2018 sieben Kilogramm Kokain und 1.350 Kilogramm Marihuana von Durmersheim aus weiterverkauft zu haben. Auch ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde angeklagt, der ihm bei den illegalen Geschäften geholfen haben soll.

Indooranlage in Krefeld entdeckt

Ein weiteres Verfahren richtet sich gegen einen 30-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen, dem der Handel mit 276 Kilogramm Marihuana zur Last gelegt wird. Als die Polizei den Beschuldigten in Krefeld verhaftete, stellte sie auch eine Marihuana-Indooranlage mit 560 Marihuanapflanzen sicher. Bei der Staatsanwaltschaft Krefeld ist dazu ein gesondertes Verfahren gegen diesen Mann anhängig.

Besitz einer Schusswaffe und Munition

Ein 36-jähriger vorbestrafter algerischer Staatsangehöriger soll von Durmersheim aus 38 Kilogramm Marihuana und 1,8 Kilogramm Kokain verkauft haben. Einem 55-jährigen vorbestraften Deutschen wird der Handel mit 51 Kilogramm Marihuana und 440 Gramm Kokain sowie der Besitz einer Schusswaffe und Munition in Muggensturm vorgeworfen.

Kurier bereits verurteilt

Ein mazedonischer Kurier, der aus Österreich ausgeliefert wurde, wurde bereits rechtskräftig zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Haupttäter befinden sich seit Juni und Juli 2018 in Untersuchungshaft und sind nur teilweise geständig.

Verbindungen zu Rockerclubs

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden und das Landeskriminalamt/Zollfahndungsamt Stuttgart konnten Verbindungen zu deutschen und albanischen Rockerclubs und mutmaßliche weitere Rauschgiftgeschäfte im In- und Ausland aufdecken, die Gegenstand gesonderter Verfahren sind.

MEHR NEWS

Ihre Meinung ist uns wichtig

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine personenbezogenen Daten zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Dieses Einverständnis kann ich jederzeit per E-Mail an info@schauppel-pr.de widerrufen.

* Pflichtfelder

Eine Kopie Ihres Schreibens finden Sie nach dem Absenden in Ihrem E-Mail Postfach.