Neue Wegführung an Rastatter Stadteinfahrt Nord

Mehr Sicherheit für Radler

RA today: Zu schmal ist dieser Radweg unter der Eisenbahnbrücke nach Einschätzung des Regierungspräsidiums. Foto: Florian Bayer
Zu schmal ist dieser Radweg unter der Eisenbahnbrücke nach Einschätzung des Regierungspräsidiums. Foto: Florian Bayer

Was ist denn das für ein seltsames Ding an der Stadteinfahrt Rastatt-Nord? Nahe der Eisenbahnbrücke über die B 36 wurde ein Bauwerk aus Stahlbeton errichtet. Das „Rahmentragwerk“, wie es in der Fachsprache genannt wird, soll in Zukunft als Unterführung für Radfahrer und Spaziergänger dienen. Es besitzt eine lichte Höhe von drei Metern und eine lichte Weite von fünf Metern. Der Betonklotz wird aber nicht dort bleiben, wo er heute steht. Er wird in den bestehenden Bahndamm eingeschoben.

Die künftige Unterführung hat eine lichte Breite von fünf Metern und eine lichte Höhe von drei Metern. Foto: Florian Bayer

Der Bund lässt sich die Baumaßnahme 1,5 Millionen Euro kosten. Die Unterführung ersetzt den Geh- und Radweg, der direkt neben der Bundesstraße unter der Eisenbahnbrücke verläuft, an dieser Stelle aber nur 1,5 Meter breit ist. Nach Einschätzung des Regierungspräsidiums Karlsruhe stellt diese Trasse insbesondere für Radler einen Unfallschwerpunkt dar.

RA Today: Das Rahmentragwerk wird im Februar in den Bahndamm (rechts) geschoben. Foto: Florian Bayer
Das Rahmentragwerk soll im Februar in den Bahndamm (rechts) eingeschoben werden. Foto: Florian Bayer

Die Rahmentragwerk ist nahezu fertiggestellt und soll im Februar in den Bahndamm eingeschoben werden. Dazu wird eine sogenannte Verschubbahn verlegt. Außerdem muss für diese Arbeiten der Grundwasserspiegel vorübergehend abgesenkt werden.

Für den Einschub der Unterführung wird vom 21. bis 25. Februar eine 100-stündige Bahn-Sperrpause eingelegt, der Zugverkehr wird also eingestellt. In dieser Zeit erfolgt der Rückbau der Gleise und des Bahndammes, danach wird die Unterführung platziert. Abschließend wird der Damm wieder aufgeschüttet und die Gleise werden wieder verlegt.

Der Geh- und Radweg ist voraussichtlich Ende April/Anfang Mai fertig. Dann steht die Trasse unter der Eisenbahnbrücke nicht mehr zur Verfügung. Fußgänger und Radfahrer müssen in Zukunft einen kleinen Umweg um die Brücke herum, am Rande des Ötigheimer Waldes, in Kauf nehmen – ihrer eigenen Sicherheit zuliebe.

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