Stadtwerke Rastatt Service GmbH gegründet

Mehr als Strom und Wärme

RA today: Die neue Service-Gesellschaft ist im Gebäude der Stadtwerke zu finden. Foto: Bettina Hesse
Die neue Service-Gesellschaft ist im Gebäude der Stadtwerke zu finden. Foto: Bettina Hesse

„Die Stadtwerke Karlsruhe bringen ihre Produkte ein, die Stadtwerke Rastatt die Kundennähe.“ So beschrieb jetzt bei einer Pressekonferenz im Rastatter Rathaus Gabriele Luczak-Schwarz, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, die im Januar begonnene Zusammenarbeit der beiden kommunalen Energiedienstleister. Dazu wurde die Stadtwerke Rastatt Service GmbH gegründet, an der beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind.

Mit großen Playern mithalten

Das neue Unternehmen, das seinen Sitz am Standort der Stadtwerke Rastatt hat, soll laut Gabriele Luczak-Schwarz „in Zukunft mit den großen Playern der Energiewirtschaft mithalten können“. Dabei werde der Kunde der noch größere Gewinner dieser Kooperation sein, weil er künftig ein vielfältigeres Angebot nutzen könne, betonte der Rastatter OB Hans Jürgen Pütsch.

Lösungen aus einer Hand

Das Spektrum ist groß: Fotovoltaik-Anlagen, Stromspeicher, E-Ladestationen, Brennstoffzellen-Heizungsanlagen, Blockheizkraftwerke und andere Wärmeerzeuger – in allen diesen Bereichen will die Stadtwerke Rastatt Service GmbH Lösungen aus einer Hand anbieten und dazu mit örtlichen Handwerksbetrieben zusammenarbeiten. „Wir wollen in den Heizungskeller, in die Garage und aufs Dach“, brachte es der Karlsruher Stadtwerke-Chef Michael Homann auf einen Nenner.

RA today: Das neu gegründete Unternehmen wurde bei einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt. Foto: Florian Bayer
Stellten das neue Unternehmen vor: von links Olaf Kaspryk (Stadtwerke Rastatt), Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz (Stadt Karlsruhe), OB Hans Jürgen Pütsch (Stadt Rastatt) und Michael Homann (Stadtwerke Karlsruhe). Foto: Florian Bayer

„Interessierte Handwerksfirmen können sich gerne bei uns melden“, sagte Jürgen Disqué bei der Pressekonferenz. Er kommt von den Stadtwerken Karlsruhe und übernimmt künftig gemeinsam mit Volker Bunte von den Stadtwerken Rastatt die Geschäftsführung des Kooperationsunternehmens, das in etwa drei bis vier Jahren die Gewinnzone erreichen will. Für die bisherigen Kunden der beiden Stadtwerke ändert sich nichts. Ihre Vertragsverhältnisse bestehen unverändert fort.

Zunächst kein zusätzliches Personal

„Der Kunde will heute mehr als Strom und Wärme“, begründete der Rastatter Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kasypryk die Gründung des neuen Gemeinschaftsunternehmens. Dabei habe man eine klare Arbeitsteilung vereinbart und wolle zunächst ohne zusätzliches Personal auskommen. „Wir greifen auf die Ressourcen beider Stadtwerke zurück“, so Olaf Kaspryk.

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