Arbeitskreis präsentierte Vorschläge für das neue Kombibad

Auch Kletterwand erwünscht

RA today: Für das neue Kombibad wünschen sich die Jugendlichen eine noch etwas längere Rutsche als heute. Foto: Stadtwerke Rastatt
Für das neue Kombibad wünschen sich die Jugendlichen eine noch etwas längere Rutsche als heute. Foto: Stadtwerke Rastatt

Schnell und kurvig soll sie sein, die große Erlebnisrutsche im künftigen Rastatter Kombibad. Die Attraktion ist für Kinder ab acht Jahren gedacht, jüngere sind auf der familienfreundlichen Breitrutsche am Nichtschwimmerbecken besser aufgehoben – wenn sie denn so verwirklicht wird, wie vom Arbeitskreis (AK) Bäder vorgeschlagen.

Dessen Sprecher Horst Müller präsentierte in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses die gesammelten Empfehlungen, die man als Prüfaufträge an die Verwaltung verstanden haben will. Im Außenbereich kann sich der AK Bäder die Optionen Matschbereich, Wasserpumpe und Wasserstaumöglichkeiten vorstellen.

Lange Rutsche im Turm

Im Innenraum ist ein separates Sprungbecken mit federnden Ein- und Drei-Meter-Sprungbrettern gewünscht. Als besonderer Anziehungspunkt für junge Leute sollte der Turm aber fünf Meter hoch sein, betonten in der Sitzung Ulrich Fahr und Simon Klein von der Jugenddelegation. Außerdem sprachen sie sich für eine vier Meter hohe und drei Meter breite Kletterwand am Sprungbecken aus. So etwas gibt es nach ihren Recherchen im weiten Umkreis bisher nicht und wäre demnach ein Alleinstellungsmerkmal für Rastatt.

Die mindestens 80 bis 90 Meter lange Rutsche (derzeitige Länge im Natura: 75 Meter)  sollte nach ihrer Meinung in einem geschlossenen Turm untergebracht werden, der von innen und außen begehbar ist. Die Attraktion könnte somit ganzjährig genutzt werden.

RA today: Der Sprungturm soll - wie hier in Offenburg - auch im Rastatter Kombibad im Innenbereich stehen. Foto: Florian Bayer
Der Sprungturm soll – wie hier in Offenburg – auch im Rastatter Kombibad im Innenbereich stehen. Foto: Florian Bayer

Beim Thema Gastronomie hatte sich bereits im Vorfeld angedeutet, dass eine Abkehr vom heutigen Konzept (mit hauptsächlich externen Gästen) beim Freibad Natura favorisiert wird. Auf der Vorschlagsliste steht nun erwartungsgemäß ein nur während der Bad-Öffnungszeiten zugänglicher Gastro-Bereich, von dem aus Sauna- sowie Innen- und Außenbereich bedient werden können. Dabei sollen nicht nur Snacks, sondern auch komplette Mahlzeiten angeboten werden, im Saunabereich auch „gehobenere Gerichte“.

Die Vorschläge basieren auf den Ergebnissen des zweiten Bürgerbeteiligungs-Workshops im November 2018 sowie zwei Sitzungen des AK Bäder, an denen auch Delegierte der Gemeinderatsfraktionen teilnahmen. Letztere hatten mit einer zusätzlichen Idee aufgewartet: Beachvolleyballfelder, die auch nach Badschluss von außen zugänglich sind.

Kosteneinschätzung angekündigt

Das letzte Wort hat nun der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 25. Februar. An diesem Abend will die Stadtverwaltung auch zum ersten Mal mitteilen, wie teuer das Kombibad nach ihrer Einschätzung wird. Weil Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch erwartet, dass sich viele Bürger dafür interessieren, findet die Sitzung in der Reithalle statt.

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