Junge Union unterstützt Idee nach Gratis-Parken in den ersten 30 Minuten

„Entlastung für Autofahrer“

RA today: Das Parken in der Rastatter Innenstadt sollte in den ersten 30 Minuten gratis sein, fordert der Gewerbeverein RA³. Archivfoto: Florian Bayer
Das Parken in der Rastatter Innenstadt sollte in den ersten 30 Minuten gratis sein, fordert der Gewerbeverein RA³. Archivfoto: Florian Bayer

Ja zur sogenannten Willkommenstaste. Der Stadtverband der Jungen Union (JU) Rastatt unterstützt die Forderung der CDU-Fraktion im Gemeinderat nach einer 30-Minuten-Regelung. Zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt von Rastatt hatte der Gewerbeverein RA³ vorgeschlagen, das Parken in den ersten halben Stunde gebührenfrei zu machen (RA today berichtete). „Einerseits unterstütze man die Empfehlung der Gewerbetreibenden und Einzelhändler in Rastatt, andererseits entlaste der Vorschlag alle Autofahrer und Besucher in der Innenstadt“, argumentiert JU-Vorsitzender Christopher Hell.

„Verkehr wird nicht weniger“

Die Junge Union bewerte die Diskussion um das Gratis-Parken aus einer langfristigen Perspektive, die die Park- und Verkehrssituation realistisch betrachte. „Dazu gehört auch die Ehrlichkeit zu sagen, dass der Verkehr in den kommenden Jahren nicht wesentlich weniger wird“, so die JU in ihrer Mitteilung.

„Parkmöglichkeiten in der Innenstadt ausschöpfen“

Umso wichtiger sei es deshalb, im Rahmen eines Mobilitätskonzepts eine Strategie zu erarbeiten, die die Infrastruktur auf die Zukunft vorbereite und nicht versuche, die Wirklichkeit der Verkehrsentwicklung in Rastatt zu ignorieren oder sich vor ihr zu fürchten. Dazu gehöre es, alle Parkmöglichkeiten in der Innenstadt auszuschöpfen, anstatt durch Poller oder andere Blockaden die Park- und Verkehrssituation weiterhin zu strapazieren.

„Mit ÖPNV und Radverkehr vereinbar“

Eine auto- und verkehrsfreundliche Innenstadt verbessere die Qualität in Rastatt und steigere die Zufriedenheit der Menschen, resümiert Christopher Hell. „Dabei schließt sich die Vereinbarkeit mit dem ÖPNV oder mit dem Radverkehr nicht aus“, heißt es in der JU-Mitteilung abschließend.

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