Daimler plant Pilotprojekt

Verkehrsaufkommen reduzieren

RA today: Für Beschäftigte des Mercedes-Benz-Werkes soll es attraktiver werden, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Symbolfoto: Florian Bayer
Für Beschäftigte des Mercedes-Benz-Werkes soll es attraktiver werden, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Symbolfoto: Florian Bayer

Vor „einschneidenden Veränderungen“ steht der im vergangenen Jahr gewählte Betriebsrat des Rastatter Mercedes-Benz-Werkes. Das gilt für den Umbau des Konzerns zu einem „Systemanbieter Mobilität“ mit einer starken Sparte Autobau und die Erweiterung des Rastatter Werkes. Dies war das Ergebnis eines Gesprächs der SPD-Fraktionsmitglieder Sybille Kirchner, Harald Ballerstaedt, Roy Zilius und Joachim Fischer aus dem Rastatter Gemeinderat mit Michael Stößer, dem Betriebsratsvorsitzenden und seinem Stellvertreter Michael Lehmann. Derzeit sind im Rastatter Werk 6.500 Mitarbeiter beschäftigt, viele davon Pendler. Der Standortverantwortliche Thomas Geier sicherte der Stadt mehrfach zu, den dadurch entstehenden Werkverkehr zu reduzieren.

Fahrradfahren soll attraktiver werden

Zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens zu Schichtzeiten werden bereits Konzepte erarbeitet und angepasst. Die Synchronisierung des Linienbusverkehrs mit den betrieblichen Schichtzeiten konnte schon umgesetzt werden. Weitere Projekte, um den individuellen Pendlerverkehr zu reduzieren, werden ausgearbeitet. Für das Jahr 2019 sind bereits Pilote zu neuen Mobilitätskonzepten geplant. In Kürze startet dazu eine Erprobung, um das Fahrrad als Verkehrsmittel zur Arbeit attraktiver zu gestalten.

Beleuchtung entlang des Radwegs?

Die SPD-Fraktion wünscht sich zur Förderung der umweltverträglicheren Mobilität, dass auch die Stadt beratend und koordinierend unterstützt. Zudem könne die Stadt durch die Beleuchtung des Radweges entlang des Werksrandes nach Ottersdorf und in die Kernstadt zur Ottersdorfer Straße einen wesentlichen Beitrag leisten. Eventuell seien hier solarbetriebene Leuchten möglich, so die SPD-Fraktionsmitglieder. SPD-Stadtrat Roy Zilius wies auf solche bereits montierten Lampen zwischen Rastatt und Rauental hin: „Das wäre ein Modell für den Radweg von Rastatt nach Ottersdorf.“

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