Wirtschaftsregion Mittelbaden entwickelt Mobilitätskonzept

Gut unterwegs

RA today: Neue Ideen braucht die Region. Die WRM hat ein Mobilitätskonzept entwickelt. Symbolfoto: Florian Bayer
Neue Ideen braucht die Region. Die WRM hat ein Mobilitätskonzept entwickelt. Symbolfoto: Florian Bayer

Die Menschen in der Region wollen stressfrei, ohne Stau und Parkplatzsorgen an ihren Arbeitsplatz kommen, sagt Margret Mergen, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Wirtschaftsregion Mittelbaden (IG WRM), die jetzt ihr neues Mobilitätskonzept für die Region vorlegte. Das regionale Mobilitätskonzept hat zum Ziel, die vorhandenen Verkehrswege und –mittel optimal zu nutzen und auszubauen. Die 62.000 Pendler in der Region sollen von einem verbesserten Angebot profitieren.

Im Blick hat die WRM dabei alle Verkehrswege und -mittel. So sollen im Straßennetz wichtige Knotenpunkte verbessert und mehr Pendlerparkplätze angeboten werden. Dass Bahnhöfe in der Region barrierefrei gestaltet und saniert werden müssen, sei unbestritten. Die Engpässe beim Thema Schiene, wie ein zweites Gleis ins Murgtal, sind Teil des Konzeptes.

Mobilitätsmanagement per App

Auf eine bessere Vertaktung von öffentlichem Nahverkehr und Individualverkehr, sodass Autofahrer auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, legt die WRM Wert. Wichtig sei es, die Angebote zu vernetzen, beispielsweise per App, damit Nutzer aktuell und einfach Abfahrtszeiten und Strecken erfahren können.

Alle Verkehrswege nutzen

Die WRM setzt sich für die Anbindung des Baden-Airparks an die Autobahn und an die Schiene ein. Für die Binnenschifffahrt regt die WRM an, einen kleinen Rheinanleger nördlich der Staustufe Iffezheim zu bauen, zudem an den bestehenden Güterverkehrshafen in Lauterburg anzudocken. Ziel ist es auch, die Verbindungen ins Elsass per Straße, Schiene und Wasser nachhaltig zu verbessern.

Mobilitätskonzept soll Blick erweitern

Für die gesamte Region Mittelbaden ist das Mobilitätskonzept gedacht, so Margret Mergen. „Die Menschen interessieren sich in der Regel nur für die Dinge vor ihrer eigenen Haustüre. Wir wollen den Blick weiten, denn alle Entscheidungen haben Auswirkungen“, sagt die Oberbürgermeisterin von Baden-Baden. Schließe man eine Straße, dann verlagere sich der Verkehr auf eine andere. Es sei also besser, Verkehrskonzepte zu entwickeln, die weiter blicken und ineinander greifen.

Mit dem neuen Mobilitätskonzept habe die WRM eine gute Grundlage für die Politik geschaffen, eine Stimme der mittelbadischen Region, so Landrat Jürgen Bäuerle, stellvertretender Vorsitzender der WRM.

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