Situation für Frauen mit Behinderung verbessern

Schutz gegen Gewalt

Die Beauftragten tauschten sich in einem Treffen über die Situation der Frauen mit Behinderung aus und entwickelten Ideen. Foto: Stadt Rastatt

„Für den Schutz der Frauen mit Behinderung vor Gewalt gibt es noch viel zu tun.“ Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmerinnen der gleichnamigen Arbeitsgruppe. Darunter waren Frauenbeauftragte der Werkstätten der Lebenshilfen Murgtal und Bühl-Achern, Chancengleichheitsbeauftragte des Landkreises und der Städte Rastatt, Gaggenau und Beauftragte für die Belange behinderter Menschen Baden-Baden und Landkreis Rastatt.

Studien belegen, dass Frauen mit Behinderung von Gewalt besonders häufig betroffen sind. Dabei handelt es sich nicht nur um personelle, sondern auch um strukturelle Gewalt und vielfältige Formen der Diskriminierung.

Mehr barrierefreie Plätze in Schutzhäusern

Ziel der Arbeitsgruppe ist, die Situation für Frauen mit Behinderung in der Region zu verbessern. Die Teilnehmerinnen setzen sich unter anderem dafür ein, dass es mehr barrierefreie Plätze in Frauen- und Kinderschutzhäusern gibt. Das Land hat einen Aktionsplan zum Schutz aller Frauen vor Gewalt erstellt. In der praktischen Umsetzung müsse aber nach Auffassung der Beauftragten dringend nachgebessert werden.

Flyer in „Leichter Sprache“ in Arbeit

In den kommenden Monaten erstellt die Arbeitsgruppe einen Flyer in „Leichter Sprache“. Schutzsuchende Frauen werden darin über Fachstellen informiert, an die sie sich bei Bedarf wenden können. „Auch ein Präventionsprojekt ist in Vorbereitung“, sagt Carmen Merkel aus Gaggenau.

Projekt zur Selbstbehauptung kam gut an

Positiv bewertet wurde das Projekt GELA, das für die Fachkräfte der Werkstätten Schulungen und für Frauen mit Handicap Selbstbehauptungskurse beinhaltet. Die Betroffenen wünschten sich mehr derartige Angebote, so die Resonanz. Die Werkstätten wollen das sensible Thema aufgreifen und weiter daran arbeiten.

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