Wenn die mobilen Strafzettel-Drucker streiken

Kartengruß statt Knöllchen

Strafzettel der etwas anderen Art können Autofahrer in Rastatt unter dem Scheibenwischer finden. Foto: Florian Bayer

Was ist denn das schon wieder für eine neue Idee? Das fragte sich ein Autofahrer, als er unter dem Scheibenwischer seines Fahrzeugs einen orangefarbenen Kartengruß der Rastatter Bußgeldstelle entdeckte mit der Nachricht: „Sehr geehrte Verkehrsteilnehmerin, sehr geehrter Verkehrsteilnehmer, Sie haben Ihr Fahrzeug verkehrswidrig geparkt. In Kürze erhalten Sie eine Zeugenanhörung. Bitte sehen Sie bis dahin von Vorsprachen und Zahlungen ab.“

Warum gibt es nicht gleich ein Knöllchen, wie man es kennt? Mit konkreter Angabe des Vergehens und der Höhe der Geldbuße, die man zu berappen hat? Auf den ersten Blick wirkt der Strafzettel der anderen Art wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Schließlich muss die Bußgeldstelle den Falschparker zusätzlich anschreiben und ihm einen Anhörungsbogen ins Haus schicken. Das kostet Zeit und Geld.

Wenn die mobilen Strafzettel-Drucker streiken, lassen die Politessen einen Kartengruß zurück. Foto: Florian Bayer

Aus Sicht der Bußgeldstelle macht der Kartengruß aber Sinn. Denn die orangefarbenen Kärtchen werden nur dann verteilt, wenn die mobilen Strafzettel-Drucker der Politessen streiken. Das ist in den vergangenen Wochen wegen Software-Problemen wiederholt geschehen. Nach einem Update funktionieren inzwischen fast alle Geräte aber wieder einwandfrei, sodass sich Falschparker wieder über die gewohnten Knöllchen „freuen“ können.

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