Goldschmied am 11. November vor Gericht

Kunden betrogen

Einem Goldschmied wird vorgeworfen, seine Kunden um ihren Erlös gebracht zu haben. Symbolfoto: Dalvene / pixabay

Das Amtsgericht-Schöffengericht Baden-Baden verhandelt am 11. November 2019 gegen einen Goldschmied wegen Untreue in 42 und Betruges in zwei Fällen. Dem nicht vorbestraften Beschuldigten wird zur Last gelegt, zwischen April 2010 und Juni 2014 in zahlreichen Fällen in Baden-Baden Uhren, Schmuckstücke und sonstige Wertgegenstände von Kunden mit Weiterverkaufsaufträgen entgegengenommen zu haben. Nach dem Verkauf habe er den Erlös, abzüglich der vereinbarten Provision, aber nicht an die Kunden ausbezahlt, sondern für sich selbst verwendet.

Im Jahr 2014 erstattete er eine Selbstanzeige bei der Kriminalpolizei. In zwei Fällen habe er Wertgegenstände, eine Uhr im Wert von rund 32.000 Euro und Brillanten im Wert von 7.350 Euro, in betrügerischer Absicht selbst angekauft. Der Vermögensschaden wird in der Anklage auf 249.000 Euro geschätzt. Nach mehrjährigen Ermittlungen schloss die Staatsanwaltschaft Baden-Baden im März 2019 das Verfahren und hat nun die Anklage zugelassen und einen Hauptverhandlungstermin angesetzt. Dieser beginnt am Montag, 11. November, um 9 Uhr in Saal 016.

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