Montag,20. Januar,2020

B 462: Abfahrt Gaggenau-Mitte soll entschärft werden

Die Verkehrssicherheit erhöhen, Auffahrunfälle vermeiden und den Verkehrsfluss verbessern, das soll mit der Baumaßnahme erreicht werden, die das Regierungspräsidium Karlsruhe für die Anschlussstelle Gaggenau-Mitte auf der B 462 plant. In Fahrtrichtung Gernsbach soll der Ausfädelstreifen von der Bundesstraße um maximal 50 Meter verlängert werden. Ziel ist, die während Stoßzeiten entstehenden Rückstaus auf der B 462 durch abfahrende Fahrzeuge zu reduzieren. Die Auffahrt auf die B 462 in Richtung Gernsbach bleibt unverändert. Das vor einiger Zeit aufgestellte Stopp-Schild sorgt bereits für mehr Verkehrssicherheit.

Ein weiterer Gefahrenpunkt ist die Auffahrt Richtung Rastatt, bei der es keinen Einfädelstreifen gibt. Die aktuelle Stopp-Stelle soll durch eine 150 Meter lange Einfädelspur ersetzt werden. Um dies realisieren zu können, ist jedoch der Bau einer Stützwand erforderlich. Unverändert bleibt laut Regierungspräsidium die Abfahrt aus Richtung Gernsbach kommend, da sie bereits über einen Ausfädelstreifen verfügt.

Die Brücke der B 462 über die Eckenerstraße wird saniert. Foto: Beatrix Ottmüller

Parallel soll die Brücke über die Eckenerstraße saniert und weitere Lärmschutzmaßnahmen entlang der B 462 umgesetzt werden. Davon könnten vor allem die Anwohner der Lessingstraße, der Bäumbachallee, der Konrad-Adenauer- und Eckenerstraße profitieren.

Aktuell könnten zu Bauzeit, Baukosten und Umleitungsstrecken noch keine detaillierten Aussagen getroffen werden, so Irene Feilhauer, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums. Der Bau könne jedoch, falls kein aufwendiges Planungsrechtsverfahren erforderlich werde, im Jahr 2021 beginnen.

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