Samstag,22. Februar,2020

Bau der Tunnel-Weströhre wird im November fortgesetzt

Die Deutsche Bahn und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt haben jetzt angekündigt, im November dieses Jahres den Bau der Weströhre fortzusetzen. Die Tunnelvortriebsmaschine wird dann die Gleise der Rheintalbahn unterqueren.

“Die Rheintalbahn wird somit vom 10. April bis Ende Oktober für die von den Bauarbeiten auf der Strecke Mannheim-Stuttgart betroffenen Züge des Personen- und Güterverkehrs frei von Baumaßnahmen gehalten. Dieses Vorgehen entspricht auch der Vereinbarung für das Notfallmanagement, das die Bahn gemeinsam mit den Infrastrukturbetreibern in den benachbarten Ländern getroffen hat”, heißt es in einer DB-Presseinformation.

Alle 500 Meter Querschläge

Aktuell laufen die Arbeiten im Rohbau des Tunnels weiter. So werden unter anderem die beiden Röhren alle 500 Meter mit sogenannten Querschlägen verbunden. Diese acht Verbindungen dienen im späteren Eisenbahnbetrieb als Rettungswege.

Nach Abschluss des Tunnelvortriebs wird die Maschine unter Tage demontiert und durch den bereits in offener Bauweise erstellten Tunnel nach Süden abtransportiert. Die fertige Weströhre ist Voraussetzung für die Sanierung des Havariebereichs und die anschließende Fertigstellung der Oströhre in offener Bauweise.

Tunnel geht Ende 2025 in Betrieb

Für die Dauer dieser Arbeiten wird die Rheintalbahn auf rund 700 Metern Länge nach Westen verlegt und verläuft in dieser Zeit auf dem fertigen Rohbau der Weströhre. Für den Weiterbau der Oströhre ist ein Planänderungsverfahren erforderlich. Der Beschluss wird für Ende 2020 erwartet. Ab 2021 erfolgt die Ausrüstung der fertiggestellten Tunnelabschnitte mit Gleisen und Bahntechnik. Nach derzeitigem Planungsstand soll der Tunnel Rastatt Ende 2025 in Betrieb gehen.

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