Dienstag,10. Dezember,2019

Gerichtsentscheidung: Fake-Bewertungen sind unzulässig

Gelegentlich hat man den Eindruck, dass manche Produktbewertung im Internet zu gut ist, um wahr sein zu können. Und tatsächlich: Immer wieder ist es vorgekommen, dass Marketing-Agenturen geschönte Produktbewertungen gegen Geld verkauft haben, um den Erfolg einzelner Produkte zu pushen.

Das Münchner Landgericht hat jetzt entschieden, dass derartige Fake-Bewertungen unzulässig sind. Der Grund: Eine Marketing-Firma verkaufte in einem Urlaubsportal positive Bewertungen von Menschen, die in dem Hotel oder dem Ferienhaus, das sie angeblich bewertet hatten, nicht einmal übernachtet hatten.

Laut Gerichtsurteil sind Bewertungen zwar nicht grundsätzlich verboten, dafür aber Rezensionen von Bewertern, „die das Hotel nie von außen, geschweige denn von innen gesehen haben“.

Nun ist es aber schwer zu überprüfen, welcher Rezensent echt ist und das bewertete Hotel wirklich besucht oder das Produkt wirklich benutzt hat. So ganz wird sich die Sache mit den Fake-Bewertungen wohl nicht legen, schlussfolgert das Internet-Portal SpardaSurfSafe und gibt den Tipp, immer unterschiedliche Produktbewertungen zu lesen und sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.

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