Montag, 21. September, 2020

In Kuppenheimer Wörtelhalle wird Fieberambulanz eingerichtet

Mit der Einrichtung einer sogenannten Fieberambulanz will die Stadt Kuppenheim den dauerhaften Betrieb der örtlichen Arztpraxen sichern, die derzeit einer großen Belastung ausgesetzt sind. “Damit eine sichere ärztliche Versorgung der verschiedenen Patientengruppen gewährleistet werden kann, ist es zwingend notwendig, die Patientenströme der normalen Patienten von denen der möglichen Corona-Patienten zu trennen”, betont Bürgermeister Karsten Mußler.

In Kooperation mit der MEDIE Ambulanz stellt die Stadt ab sofort den Hausärzten die Wörtelhalle zur Errichtung einer Fieberambulanz zur Verfügung, ersetzt die Verdienstausfälle von ehrenamtlichen Helfern und übernimmt die Kosten für Desinfektion, Reinigung und Hygienematerialien.

Mit Fieber nicht in Hausarztpraxis

Das Stadtoberhaupt beschreibt den Ablauf wie folgt: “Patienten mit Zeichen von Atemwegsinfekten wie Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten dürfen nicht in die Praxen der Hausärzte kommen, sondern müssen sich möglichst vor 9:30 Uhr telefonisch bei ihrem Kuppenheimer Hausarzt melden, um den richtigen Diagnose- bzw. Versorgungspfad festzulegen. Patienten erhalten in der Fieberambulanz nur dann einen Termin, wenn sie telefonisch von ihrem Hausarzt eingeschätzt wurden. Die jeweiligen Hausärzte untersuchen gegebenenfalls ihre Patienten noch am gleichen Tag in der Fieberambulanz in der Wörtelhalle.”

In der Fieberambulanz können allerdings keine Abstriche zur Testung auf das Coronavirus vorgenommen werden. Auch Kuppenheimer Patienten werden daher weiterhin – nach vorheriger Beurteilung durch ihren Hausarzt – an das Testzentrum in Baden-Baden verwiesen.

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