Dienstag,12. November,2019

Mikrokosmos um Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stimmt

Direkte Ansprechpartner vor Ort, kurze Wege und ein gutes Parkplatzangebot, das macht den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) aus. Zumindest aus der Sicht von Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Profit Center Verkehr am FKB, der jetzt in einem Pressegespräch über die Entwicklungen am Flughafen informierte. Viele Reisende kämen extra an den Baden-Airpark, um bei den Airlines und Reiseveranstaltern direkt ihren nächsten Urlaub zu buchen.

„Der Mikrokosmos rund um den Flughafen stimmt“, sagte auch Hubert Kluske, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing TUI Deutschland, beim Pressegespräch über den badischen Flughafen. Er sieht ihn als wichtigen Standort für sein Unternehmen an. Selbst französische Fluggäste der TUI bevorzugten das Buchen in Söllingen, das mache die Region besonders. Der Reiseveranstalter, der am FKB einen Airbus 319 stationiert hat, bietet im Winterflugplan drei Reiseziele auf die Kanarischen Inseln an. Je einmal pro Woche geht es nach Grand Canaria, Fuerteventura und Teneriffa.

Die deutsche Firma Sundair aus Stahlsund fliegt im Auftrag von TUI vom FKB. „Die Fluggäste schätzen das sehr“, sagt Elke Fleig von der Baden-Airpark GmbH. Die deutschen Ansprechpartner machten es für die Passagiere einfacher, was vielen wichtig sei. Bisher gebe es nur positives Feedback über Sundair. „Da die Maschine bei uns beheimatet ist und vom FKB startet, gibt es keine Probleme mit der Pünktlichkeit“, betont Eric Blechschmidt den zuverlässigen Service.

Weitere Ziele in Osteuropa

Einen Boom erlebt der FKB gerade mit Angeboten nach Osteuropa, die immer mehr nachgefragt werden. Bereits im Frühjahr 2019 kamen einige neue Ziele hinzu. Destinationen in Serbien, Ungarn und in die ukrainische Hauptstadt Kiew werden angesteuert. Ab Sommer 2020 eröffnet eine neue Route nach Kutaisi in Georgien.

Neue Berlinflüge frühestens ab Sommer 2021

Nicht so rosig sieht es für die Berlin-Route ab Söllingen aus. Mit Beginn des Winterflugplans stellte Eurowings ihre Flüge in die Hauptstadt ein. “Die Nachfrage nach Berlin ist da, jedoch gibt es immer weniger Gesellschaften, die kleinere Flugzeuge einsetzen können oder wollen”, sagt Eric Blechschmidt, der bereits mit verschiedenen Airlines verhandelt. Frühestens ab dem Sommerflugplan 2021 rechnet der FKB mit einer Wideraufnahme der Berlin-Route.

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