Dienstag,31. März,2020

Raphael Knoth will eigene Spur für Radler auf Karlsruher Straße

Bekommt Rastatt eine Fahrradstraße? Bürgermeister Raphael Knoth sieht den Ausbau des Radwegenetzes in der Barockstadt als notwendig an. Nur so sei es möglich, mehr Menschen zum Umstieg auf das umweltfreundliche Fahrrad zu bewegen.

Seine Idee: Eine Fahrradstraße könnte den Radschnellweg, den das Regierungspräsidium im Jahr 2025 von Karlsruhe bis zur Rastatter Stadteinfahrt Nord führen will, mit der Innenstadt verbinden. Pendler könnten dann auf direktem Weg das Zentrum erreichen.

Raphael Knoth schlägt vor, eine der beiden Fahrspuren der Karlsruher Straße für Radler zu reservieren. Denn im weiteren Verlauf werde die Stadtdurchfahrt ab der SchlossGalerie ohnehin einspurig, so der Bürgermeister im Gespräch mit RA today.

Radschnellwege, wie dieser in Göttingen, werden vor allem von Pendlern gerne genutzt. Foto: Stadt Göttingen/Christoph Mischke

Doch nicht nur in der Innenstadt sieht Raphael Knoth Handlungsbedarf beim Radwegeausbau. Auch der Radverkehr in die Ortsteile müsse verbessert werden. Vorbild sei die Brücke in der Rauentaler Straße über die A 5. Dort wurden Solarleuchten installiert, die den Radweg im Dunkeln beleuchten.

Um den Radverkehr zu fördern, müssten dem Radler gute Alternativen geboten werden, so Raphael Knoth. Ziel müsse es sein, dass noch mehr Menschen in den Sattel steigen. Das gelinge aber nur, wenn Verkehrswege für Fahrradfahrer mehr Platz böten, sicherer und bequemer würden.

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