Dienstag,19. November,2019

Rastatter Vereine haben viele Ideen für Landesgartenschau

Rastatts Bewerbung um die Landesgartenschau 2032 hat jetzt Unterstützer mit grünem Daumen gewonnen. Auf Einladung von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch waren Mitglieder Rastatter Gartenbauvereine und Gartenfreunde zu einer Infoveranstaltung ins Rossi-Haus gekommen. Sie signalisierten nicht nur große Zustimmung zum Projekt, sondern hatten auch gleich jede Menge Ideen parat.

Versiegelte Flächen nachhaltig umwidmen

Ein paar Beispiele: Die Landwirtschaft müsse eingebunden werden, die Ökostation vergrößert, Niedermoorbereiche im Ried seien zu integrieren und Inseln zu entwickeln, in denen sich die Natur frei entfalten könne. Aber auch an eine umweltverträgliche Verkehrserschließung durch Radwege oder Straßenbahnen sei zu denken. Und Rastatts Autobauer könne doch zur Landesgartenschau innovative Verkehrsmittel bereitstellen, so ein weiterer Vorschlag. Auch könne man bereits vorhandene Angebote aus den Rieddörfern, wie den Obstbaum-Lehrpfad in Ottersdorf, erweitern und ebenso an anderen Stellen anbieten. Konsequent solle man versiegelte Flächen unter die Lupe nehmen und nachhaltig umwidmen, schlug ein Teilnehmer vor und erwähnte beispielhaft den zubetonierten Kulturplatz vorm Landratsamt.

Gemeinsame Erklärung unterschrieben

Zum Abschluss der Veranstaltung unterzeichneten die Vereine eine „Gemeinsame Erklärung für eine Landesgartenschau in Rastatt“. Darin steht unter anderem zu lesen: „Es gilt,

  • die einzigartige Charakteristik des Rastatter Bruchs und der anrainenden Gebiete aufzuwerten, zu sichern und durch die außergewöhnliche Nähe zum Stadtkern den Bürgern dauerhaft erlebbar zu machen,
  • die PFC-Kontaminierung des Grundwassers im Rastatter Raum offensiv anzugehen, zu thematisieren und Lösungen aufzuzeigen,
  • den Hochwasserschutz entlang der Murg abzuschließen und den Bürgern ihren Fluss zugänglich zu machen,
  • attraktive Räume für ein soziales Miteinander der Bürger zu schaffen,
  • die Stadt Rastatt für ihre Einwohner, Neubürger sowie für Besucher attraktiver und interessanter zu gestalten,
  • den Wirtschaftsstandort Rastatt zu stärken und für die Zukunft zu sichern,
  • die kulturellen Angebote wie das tête-à-tête, den Ehrenhof des Barockschlosses und die städtischen Veranstaltungshallen weiter in den Fokus der Menschen zu rücken,
  • qualitativ hochwertige Freiräume und Grünflächen zu schaffen und dauerhaft zu sichern.

Wir unterstützen daher mit unseren Unterschriften die Bestrebungen der Stadt Rastatt und erklären uns bereit, dass wir bereits im Vorfeld beratend zur Seite stehen und die Pflege und Betreuung von Grünanlagen unterstützen und uns im Rahmen der Landesgartenschau für die Kulturlandschaft und Umwelt gemeinsam einbringen werden.“

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