Dienstag,10. Dezember,2019

Reform der Rennwettsteuer entlastet auch Baden Racing

Der Bundesrat stimmte jetzt einer Gesetzesänderung zu, die auch für den hiesigen Rennverein Baden Racing zu einer Entlastung von geschätzten 160.000 Euro pro Jahr führen soll. Wetteinsätze bei deutschen Pferderennen unterliegen gemäß dem Rennwett- und Lotteriegesetz einer indirekten Steuer von fünf Prozent. Im Jahr 2012 wurde festgelegt, dass diese zu 96 Prozent an die Pferderennvereine zurückfließen soll, zur Förderung des Pferdesports. Aufgrund einer fehlerhaften Formulierung des Gesetzestextes galt dies aber bislang nicht für Wetten bei ausländischen Buchmachern. Auf diese Weise entgehen den Galopp- und Trabrennvereinen jährlich rund eine Million Euro. Auf den Standort Iffezheim entfallen laut einer ersten groben Schätzung von German Racing rund 160.000 Euro pro Jahr. Die Verwendung dieser Mittel dient ausschließlich der Förderung des Rennsports und der Durchführung von Pferderennen, was von Wirtschaftsprüfern auch jährlich überprüft wird.

„Ich freue mich, dass nach unzähligen Telefonaten und zahlreichen Gesprächsterminen von der Rennbahn bis nach Berlin endlich eine Ungerechtigkeit beseitigt wird, die die weitere Entwicklung des Pferderennsports schon sehr gehemmt hat“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker. „Diese Entlastung in den kommenden Jahren hilft uns, gemeinsam mit weiteren intensiven Kosten-Bemühungen, mittel- und langfristig auf eigenen finanziellen Füßen zu stehen und schwarze Zahlen zu schreiben“, ergänzte Jutta Hofmeister, Geschäftsführerin von Baden Racing.

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