Samstag,22. Februar,2020

Schulleiter wünscht sich in Bildungspolitik Zehn-Jahres-Plan

Dr. Alexander Becker besuchte jetzt die Maria-Gress-Schule in Iffezheim. In einem Gespräch mit Rektor Carsten Bangert informierte sich der CDU-Landtagsabgeordnete auch in seiner Eigenschaft als Mitglied des Bildungsausschusses über aktuelle Herausforderungen und die Organisation einer verbundenen Werkreal- und Realschule.

Wie Carsten Bangert betonte, sei er mit dem Schulverbund sehr zufrieden. Die Schüler könnten kompetent auf die Hauptschul- und (Werk-)Realschulprüfungen vorbereitet werden können. Beim Rundgang durch das Schulgebäude drückte er jedoch seine Hoffnung aus, dass auch künftig ausreichend Unterrichtszeit für praktisches Arbeiten bleibe, auch wenn die Prüflinge in den praktischen Fächern nun auch eine schriftliche Prüfung absolvieren müssten.

“Unverhältnismäßig viel Energie”

Der Iffezheimer Schulleiter machte auch deutlich, dass er sich grundsätzlich eine längerfristige Bildungspolitik wünsche. „Die Unterrichtsforschung hat gezeigt, dass strukturelle Veränderungen eine marginale Wirkung auf die Lernwirksamkeit der Schüler und Schülerinnen haben, aber insgesamt häufig unverhältnismäßig viel Energie in Kollegien ziehen”, sagte Carsten Bangert. Sei dann eine neue Struktur etabliert, folge die nächste Veränderung. Ein Zehn-Jahres-Plan in der Bildungspolitik könnte nach seiner Einschätzung mehr Entspannung und Zielklarheit bringen.

“Ein sehr gelungenes Beispiel”

Die Arbeit an der Maria-Gress-Schule und ihr besonderes Angebot beeindruckte Dr. Alexander Becker: »Der Verbund von Werkrealschule und Realschule bietet die Möglichkeit, zielgenau die Begabungen der Schüler zu stärken. In unserer differenzierten und vielfältigen Bildungslandschaft ist dies ein sehr gelungenes Beispiel, wie in einer lange etablierten Form aktuellen Herausforderungen begegnet werden kann.«

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