Dienstag,19. November,2019

Sondierungsbohrungen dauern voraussichtlich bis Februar 2020

In Niederbühl führt die Deutsche Bahn zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Tunnel Rastatt weitere Bohrungen zur Untersuchung des Baugrundes durch. Sie dienen der vertiefenden Planung für die Sanierung und die Wiederherstellung der Oströhre.

Die insgesamt rund zehn Sondierungsbohrungen beginnen voraussichtlich am Montag, 7. Oktober, und dauern vermutlich bis Februar 2020. Die Arbeiten finden westlich sowie östlich der Rheintalbahn entlang der Ringstraße im Bereich des Vereisungsschachtes 3 statt.

Auch Arbeiten am Wochenende möglich

Gearbeitet wird ausschließlich tagsüber. Da einige Versuche im Bohrloch jedoch über einen längeren Zeitraum erfolgen müssen, können auch Arbeiten am Wochenende erforderlich sein. Diese umfassten jedoch keine Bohrungen und seien nicht mit starken Lärmbeeinträchtigungen verbunden, teilte die Bahn weiter mit. Für die Sondierungsbohrungen östlich der Rheintalbahn müssen voraussichtlich einzelne Bereiche der Ringstraße zeitweise gesperrt werden.

Was noch zu tun ist

Die Oströhre musste als Folge der Havarie im August 2017 auf 160 Metern unter der Rheintalbahn mit Beton verfüllt werden. Zwei Jahre später stellte die Bahn gemeinsam mit der ARGE Tunnel Rastatt das technische Konzept für die Sanierung der Oströhre und die Fertigstellung des Tunnels vor: Zunächst werden die letzten 200 Meter der Weströhre mit der Tunnelvortriebsmaschine vollendet. Anschließend wird die Rheintalbahn auf einer Länge von rund 700 Metern auf den Rohbau der Weströhre verlegt. Daraufhin kann die Oströhre im Havariebereich in offener Bauweise saniert werden.

RA today - ARTgroup8RA today - Dauenhauer-Wohnbau-Rastatt-Am-Siegberg-KuppenheimRA today - Rastatter Weihnachtsmarkt
X