Samstag,22. Februar,2020

Stadtverwaltung Rastatt geht Digitalisierung strategisch an

Mängelmelder, Standortfinder, Rechner beim Mietspiegel, Serviceleistungen der Stadtbibliothek, Kindergartenanmeldung und einiges mehr sind bereits online möglich bei der Stadt Rastatt. Jetzt will die Verwaltung in Sachen Digitalisierung noch eine ordentliche Schippe drauflegen, und das nach einem genau festgelegten Plan. Der Gemeinderat gab dafür jetzt grünes Licht.

Alle Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 digital

Denkbar sind zum Beispiel neue Möglichkeiten im Bereich der Mobilität, in den Feldern Sensorik oder Künstliche Intelligenz. Zwingend in die Strategie aufgenommen werden muss die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen digital verfügbar zu machen. Das heißt es muss die Möglichkeit geschaffen werden, Anträge online zu stellen. Die Stadt Rastatt will aber mehr: Die durch den Antrag ausgelösten Prozesse sollen vollständig digital und medienbruchfrei abgewickelt werden.

Erarbeitung der Strategie dauert mindestens ein Jahr

Die Verwaltung hat das Thema Digitalisierung mit externer Unterstützung aufgearbeitet und ein mögliches Vorgehen entwickelt. Der Prozess, in den die Mitarbeiter der Stadtverwaltung involviert werden sollen, soll von der Firma Bächle & Spree (Freiburg) begleitet werden. Mit mindestens einem Jahr rechnet man im Rathaus für die Erstellung einer Gesamtstrategie. Außerdem ist hierfür die Schaffung und Besetzung einer zusätzlichen Stelle im Kundenbereich Organisation und EDV vonnöten, die im Stellenplan 2020 bereits vorgesehen ist. Rund 50.000 Euro veranschlagt die Verwaltung für diese Maßnahme.

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