Samstag,22. Februar,2020

Sturm Sabine im Vergleich zu Lothar ziemlich harmlos

“Das Sturmtief Sabine hat uns wieder einmal deutlich gemacht, wie gut unsere Feuerwehren, Rettungs- und Hilfsdienste funktionieren.“ Das sagte jetzt Landrat Toni Huber, der sich dankbar für die “erstklassige Arbeit” der rund 450 Einsatzkräfte im Landkreis zeigte. „Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte haben mit ihrem Rund-um-die-Uhr-Einsatz Schlimmeres verhindert“.

Wie das Landratsamt weiter mitteilte, lasse sich der vom Sturm angerichtete Schaden nicht genau beziffern. Insgesamt aber habe sich Sabine als vergleichsweise harmlose Schwester von Lothar gezeigt, der vor 20 Jahren im Landkreis wütete. Im Wald seien dieses Mal “nur” zwischen 2.500 und 5.000 Festmeter Sturmholz angefallen, so die erste Einschätzung von Kreisforstamtsleiter Thomas Nissen. Bei Lothar seien es dagegen 1,6 Millionen Festmeter gewesen.

Laut Kreisbrandmeister Heiko Schäfer mussten rund 130 gemeldete Einsätze von der Integrierten Leistelle und den Einsatzkräften gemeistert werden. Betroffen waren nahezu alle Gemeinden im Landkreis, besonders aber die Höhenlagen und der Raum Rastatt.

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