Dienstag,10. Dezember,2019

Buchband blickt auf Rastatter Frieden aus regionaler Sicht

Der Habsburger Prinz Eugen und der französische Marschall Villars handelten in der Nacht vom 6. auf den 7. März 1714 den Rastatter Frieden aus und beendeten damit den Spanischen Erbfolgekrieg. Unter dem Titel „Rastatt 1714 und der Traum vom Frieden“ ist jetzt ein Sammelband über dieses besondere Ereignis erschienen. Stadtarchivar Oliver Fieg, Mitautor und Herausgeber, stellte das 220 Seiten starke Buch im Stadtmuseum vor.

„Heute, genau vor 306 Jahren, trafen in Rastatt die beiden Verhandlungsführer ein, um den Krieg zu beenden“, erklärte Oliver Fieg. Monatelange Verhandlungen folgten, in denen Rastatt im Mittelpunkt des Weltgeschehens stand, und deren Einigung den europaweit ersehnten Frieden brachte.

„Der Band konzentriert sich zwar auf den Oberrhein, behält aber immer das große Ganze im Blick“, so Professor Konrad Krimm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein. Dem „Traum vom Frieden“ nähern sich die zwölf Autoren des im Jan Thorbecke Verlag erschienen Buches aus kunsthistorischer, geografischer, historischer und politischer Perspektive.

Tagung im kommenden Jahr geplant

Konrad Krimm kündigte an, dass die Arbeitsgemeinschaft im kommenden Jahr eine Tagung in Rastatt ausrichten will, die sich mit der Zeit nach der Herrschaft des Türkenlouis und vor der Wiedervereinigung der Markgrafschaft Baden-Baden mit der Markgrafschaft Baden-Durlach beschäftigt.

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