Samstag,28. März,2020

Tipps der Polizei: Sicher feiern und heimkommen

Clubbesuche oder private Feiern, traditionelle Feste oder Motto-Partys, Karneval oder Fasnacht – es gibt nahezu immer einen Grund zu feiern. Damit der Spaß und die eigene Sicherheit nicht zu kurz kommen, gibt die Polizei Tipps gegen Belästigung und für einen sicheren Heimweg. Mitunter kann es vor allem aufgrund von hohem Alkoholkonsum zu Belästigungen und körperlichen Auseinandersetzungen kommen. Auch Freunde und Bekannte müssen Grenzen akzeptieren und dürfen zurückgewiesen werden.

Sicheres Auftreten und schnelles Handeln wichtig

Bei aller Ausgelassenheit sollte sich jeder auch vor Konflikten und Belästigung schützen. Entscheidend ist eine umgehende Reaktion im Ernstfall. Dazu gehören ein sicheres Auftreten und bei Bedarf ein schnelles Handeln. Niemand darf Opfer von Belästigungen werden. Mutmaßliche Täter sollten auf keinen Fall zusätzlich provoziert werden.

Besser mit dem Taxi nach Hause fahren

„In einer ernsten Situation ist es wichtig, andere um Mithilfe zu bitten, selbst für andere einzustehen, sich aber dabei nicht in Gefahr zu bringen“, sagt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer sich sicherheitsbewusst im öffentlichen Raum bewegt, kann sich vor vielen Gefahren schützen.“ Dazu gehört auch, das Geld für den letzten Drink lieber in eine Taxifahrt nach Hause zu investieren und die beleuchtete Hauptstraße der dunklen, schnelleren Abkürzung vorzuziehen.

Gruppe im Blick behalten

Die Polizei rät den Feiernden, aufeinander zu achten. Am besten sollte man in einer Gruppe unterwegs sein und versuchen, einander den Abend über im Blick zu behalten. Wer bemerkt, dass eine Freundin oder ein Bekannter besonders angetrunken ist, sollte für einen sicheren Heimweg sorgen und beispielsweise ein Taxi rufen. Es ist wichtig, auf das eigene und die Getränke der Begleitpersonen zu achten und diese nicht unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Gegen Belästigungen und unerwünschten Körperkontakt sollte man sich wehren – auch bei Bekannten. “Seien Sie selbstbewusst und machen deutlich, dass Sie dieses Verhalten nicht tolerieren”, ermuntert die Polizei.

Mithilfe erwünscht

Außerdem ist es ratsam, andere um Mithilfe zu bitten, wie Freunde, Außenstehende oder Mitarbeiter des Veranstaltungsortes. Um im Ernstfall die Polizei verständigen zu können, sollte man dafür sorgen, dass das Handy aufgeladen und griffbereit ist. Wenn man selbst oder andere bedroht oder angegriffen werden, sollte man sich sofort an die Polizei unter 110 wenden.

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