Sonntag,15. Dezember,2019

Tunnel Rastatt: DB erstellt Querstollen zwischen Röhren

Die Bauarbeiten im Tunnel Rastatt gehen weiter. Die Bahn hat begonnen, zwischen der Ost- und Weströhre Querstollen zu erstellen. Als Teil des Sicherheitskonzeptes für den Betrieb des Tunnels verbinden diese acht Stollen die beiden Fahrtunnel-Röhren alle 500 Meter. Damit ist im Fall einer Havarie eine Rettung in die jeweils andere Röhre möglich. Die Stollen werden mit rauchdichten Schleusenkammern, Notstromversorgung, Kommunikationseinrichtungen und feuerwehrtechnischen Anlagen ausgestattet.

Bei den Bauarbeiten greift die Bahn auf eine bewährte Methode zurück: Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels wird das umliegende Erdreich zunächst vereist und stabilisiert. Mit Bohrungen werden zunächst Löcher vorbereitet, in die dann Gefrierlanzen eingeführt werden. Im Anschluss entfernen Bagger die Gesteins- und Erdmassen, wobei je nach Gesteinsart auch spezielle Werkzeuge wir Bohrhämmer und Fräsen zum Einsatz kommen. Die freigelegten Bereiche werden direkt mit Spritzbeton überzogen und mit Stahlbögen und Baustahlgewebe verstärkt, um der Belastung durch den umgebenden Eiskörper, das Erdreich und den Wasserdruck standzuhalten.

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