Donnerstag, 13. August, 2020

“Wir werden im nächsten Jahr massive Einbrüche haben”

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek nutzt die Sommerzeit, um unterschiedliche Institutionen aufzusuchen und sich zu erkundigen, wie die Corona-Pandemie bislang gemeistert wurde und welche Herausforderungen sich aktuell stellen.

In Gernsbach führte sie ein Sommergespräch mit Bürgermeister Julian Christ. Wie Gabriele Katzmarek dabei erfuhr, werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzen der Stadt enorm sein. „Trotz finanzieller Hilfe von Bund und Land werden wir im nächsten Jahr massive Einbrüche haben“, erklärte das Stadtoberhaupt.

Im Murgtal gibt es nach wie vor ein mangelhaftes Mobilfunknetz, berichtete Julian Christ weiter. Funklöcher seien an der Tagesordnung. Die Abgeordnete versprach, sich für eine bessere Netzabdeckung einzusetzen. Nicht zuletzt auf dem Kaltenbronn habe das ungenügende Mobilfunknetz einige Menschen schon in lebensbedrohliche Situationen gebracht.

Das Höhengebiet Kaltenbronn ist mit rund 300.000 Besuchern jährlich ein großer ökologischer und touristischer Schatz. Dieses Leuchtturmprojekt soll in Zukunft noch mehr zum Strahlen gebracht werden. Als erster Schritt muss laut Julian Christ die Infrastruktur mit Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ertüchtigt werden. Im Zuge dieser Arbeiten sei auch eine Glasfaserverlegung möglich.

Als touristische Aufwertung des Höhengebietes soll ein Naturparkhaus des Naturparks Nordschwarzwald entstehen. Es könnten darin eine Verkaufsstelle für regionale Produkte und Arbeitsplätze für Mitarbeiter des Naturparks untergebracht werden. „Es freut mich sehr, wenn die touristische Attraktivität des Kaltenbronn steigt und ich werde mich auch gerne dafür einsetzen, weitere Kooperationspartner ins Boot zu holen“, betonte Gabriele Katzmarek abschließend.

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